Das Bewerbungsfoto ist oft der erste visuelle Kontakt zu einem potenziellen Arbeitgeber. Es prägt maßgeblich die erste Wahrnehmung Ihrer Person, noch bevor Ihre Qualifikationen überhaupt geprüft werden. Sympathie und Antipathie werden oft schon in diesem ersten Moment entschieden. Dieser erste Eindruck ist entscheidend, da er die weitere Beurteilung Ihrer Bewerbung beeinflusst. Ein professionelles Bewerbungsfoto signalisiert Sorgfalt, Selbstbewusstsein und Respekt gegenüber dem Bewerbungsprozess.
Personalverantwortliche sichten täglich unzählige Bewerbungen. Ein aussagekräftiges Bewerbungsfoto hilft Ihnen, aus der Masse herauszustechen und positiv im Gedächtnis zu bleiben. Es vermittelt Persönlichkeit und unterstreicht die Darstellung Ihrer Kompetenzen. Ein überzeugendes Foto weckt Interesse und steigert die Chance auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.
Ein professionelles Foto unterstreicht zudem die Seriosität Ihrer Bewerbung. Es zeigt, dass Sie Wert auf Details legen und in Ihre Karriere investieren möchten. Das Bewerbungsfoto ist somit Teil Ihrer persönlichen Marke und sollte Ihrem gewünschten Image entsprechen.
Interessant ist auch die statistisch belegte Bedeutung von Bewerbungsfotos in Deutschland: 38 Prozent der Befragten gaben in einer Umfrage an, dass ihnen das Bewerbungsfoto "wichtig" oder "sehr wichtig" ist. Es wird damit oft als wichtiger angesehen als Arbeitsproben (29 Prozent). Mehr Statistiken zum Thema Bewerbung finden Sie bei Statista. Dies verdeutlicht die positive Wirkung eines professionellen Fotos. In der Praxis empfiehlt sich die Platzierung des Fotos oben rechts im Lebenslauf, idealerweise mit einer Größe von etwa 5 cm x 7 cm.
Muss ein professionelles Foto immer teuer im Fotostudio entstehen? Nein! Mit den richtigen Tipps und Tricks gelingen auch selbstgemachte Bewerbungsfotos, die überzeugen. Der große Vorteil: Sie haben die volle Kontrolle über das Ergebnis und können in Ruhe experimentieren, bis Sie zufrieden sind. So sparen Sie nicht nur Geld, sondern präsentieren sich authentisch und individuell.
Selbstgemachte Fotos bieten zudem hohe Flexibilität. Benötigen Sie für unterschiedliche Branchen Fotos mit variierender Kleidung oder Ausstrahlung, ist das kein Problem. Sie können verschiedene Outfits und Posen ausprobieren, ohne zusätzliche Kosten für ein Fotostudio. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie mit einfachen Mitteln professionelle Ergebnisse erzielen.
Nach der Betrachtung der Bedeutung von Bewerbungsfotos wenden wir uns den rechtlichen Aspekten zu. Bevor Sie Ihr Bewerbungsfoto selbst erstellen, sollten Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen kennen. Dieses Thema ist oft mit Missverständnissen verbunden, deshalb möchten wir hier Klarheit schaffen.
Das AGG aus dem Jahr 2006 spielt eine zentrale Rolle im Bewerbungsprozess. Es schützt Bewerber vor Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Religion oder auch Aussehen. Das bedeutet, Sie sind nicht verpflichtet, ein Foto beizufügen. Die Entscheidung für oder gegen ein Foto liegt ganz bei Ihnen.
Die Frage, ob ein Bewerbungsfoto beigefügt werden sollte, ist freiwillig. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) von 2006 schützt Bewerber davor, aufgrund fehlender Fotos benachteiligt zu werden.
Trotzdem nutzen viele Bewerber Fotos, um sich visuell hervorzuheben. Ein professionelles Foto kann den Unterschied machen, besonders wenn es von einem Fotografen erstellt wurde, der auf Bewerbungsfotos spezialisiert ist. Mehr Informationen zum Thema Bewerbungsfoto finden Sie hier.
Trotz AGG gibt es Branchen, in denen ein Foto nach wie vor erwartet wird. Beispiele hierfür sind die Medienbranche oder der Dienstleistungssektor mit viel Kundenkontakt. Hier spielt die visuelle Präsentation eine größere Rolle. In anderen Branchen, wie beispielsweise der IT-Branche, ist ein Foto oft weniger relevant.
Auch unbewusste Vorurteile spielen im Bewerbungsprozess eine Rolle. Obwohl Personalverantwortliche sich um Objektivität bemühen, werden durch ein Foto – oder dessen Fehlen – unbewusst Erwartungen und Beurteilungsmechanismen aktiviert. Dies kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben.
Wie werden Bewerbungen ohne Foto in deutschen Personalabteilungen behandelt? Manche Unternehmen begrüßen den Verzicht auf ein Foto und sehen darin die Fokussierung auf Qualifikationen. Andere interpretieren das fehlende Foto möglicherweise als mangelndes Engagement oder Unsicherheit.
Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Die Reaktion hängt von der jeweiligen Unternehmenskultur und der individuellen Einstellung des Personalverantwortlichen ab. Deshalb ist es wichtig, sich vorab über das Unternehmen und seine Werte zu informieren.
Mit diesem Wissen können Sie eine fundierte Entscheidung treffen, die zu Ihrer persönlichen Bewerbungsstrategie und Ihren Zielen passt.
Für ein professionelles Bewerbungsfoto benötigst du keine teure Spezialausrüstung. Mit vorhandener Technik und einigen Tricks erzielst du bereits hervorragende Ergebnisse. Dieser Abschnitt zeigt dir, wie du dein Equipment optimal nutzt und mit einfachen Mitteln ein überzeugendes Bewerbungsfoto selbst erstellen kannst.
Die erste Wahl für viele Bewerber ist das Smartphone. Moderne Smartphones bieten eine beeindruckende Kameraqualität, die für Bewerbungsfotos völlig ausreichend ist. Auch mit älteren Modellen lassen sich mit den richtigen Einstellungen und Apps gute Resultate erzielen. Ein entscheidender Vorteil ist die Möglichkeit, die Bilder direkt zu bearbeiten und zu versenden.
Alternativ kannst du eine Digitalkamera verwenden. Achte dabei auf eine ausreichende Auflösung und die Möglichkeit der manuellen Fokuseinstellung. Der Vorteil einer Digitalkamera liegt in der oftmals besseren Bildqualität, besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen.
Die Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle für ein gelungenes Foto. Nutze daher nach Möglichkeit natürliches Licht. Ein Platz am Fenster, idealerweise bei leicht bewölktem Himmel, schafft weiche und vorteilhafte Lichtverhältnisse. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da diese zu harten Schatten und unschönen Kontrasten führt.
Wähle einen neutralen und unaufdringlichen Hintergrund. Eine helle, einfarbige Wand eignet sich ideal. Der Hintergrund sollte aufgeräumt und frei von störenden Objekten sein. Der Fokus muss klar auf dir liegen.
Mit einem Stativ gelingen dir verwacklungsfreie Bilder. Du kannst verschiedene Posen ausprobieren, ohne die Kamera jedes Mal neu positionieren zu müssen. Ein Reflektor, beispielsweise eine weiße Styroporplatte, hellt das Licht auf und reduziert Schatten. Diese einfachen Hilfsmittel können die Qualität deines Bewerbungsfotos deutlich verbessern.
Die folgende Tabelle gibt dir einen Überblick über verschiedene Kameratypen und deren Eignung für Bewerbungsfotos:
Kameravergleich für dein Bewerbungsfoto
Welche Kamera liefert die besten Ergebnisse für dein selbstgemachtes Bewerbungsfoto?
Kameratyp | Vorteile | Nachteile | Preisbereich | Empfehlung |
---|---|---|---|---|
Smartphone | Immer dabei, einfache Bedienung, direkte Bearbeitung | Bildqualität kann bei schlechten Lichtverhältnissen leiden | - | Für die meisten Bewerber ausreichend |
Digitale Kompaktkamera | Gute Bildqualität, einfacher Transport | Weniger Funktionen als Spiegelreflexkameras | 50€ - 500€ | Für höhere Ansprüche an die Bildqualität |
Spiegelreflexkamera | Beste Bildqualität, viele Einstellungsmöglichkeiten | Teuer, komplexere Bedienung | Ab 500€ | Für professionelle Ergebnisse |
Mit der richtigen Kamerawahl legst du den Grundstein für ein überzeugendes Bewerbungsfoto.
Ob kleines WG-Zimmer oder geräumige Wohnung – mit den richtigen Tipps kannst du überall professionelle Bewerbungsfotos selbst machen.
WG-Zimmer: Nutze einen neutralen Bereich, z.B. eine freie Wand. Entferne störende Gegenstände und sorge für gute Beleuchtung.
Geräumige Wohnung: Hier bieten sich mehr Möglichkeiten für den Hintergrund. Experimentiere mit verschiedenen Positionen und Perspektiven.
Auch ältere Smartphones liefern mit den richtigen Einstellungen und Apps überzeugende Bewerbungsfotos.
Neuere Modelle: Profitieren von hoher Auflösung und fortschrittlichen Kamerafunktionen.
Ältere Modelle: Benötigen eventuell zusätzliche Apps und optimale Lichtverhältnisse.
Von günstigen Reflektoren bis hin zu hochwertigen Stativen – für jedes Budget gibt es die passende Ausrüstung.
Mit diesen Tipps und der richtigen Vorbereitung steht deinem perfekten Bewerbungsfoto nichts mehr im Wege. Du hast die volle Kontrolle über das Ergebnis und kannst so lange experimentieren, bis du zufrieden bist. Du sparst Zeit und Geld, indem du dein Bewerbungsfoto selbst machst. Präsentiere ein authentisches und professionelles Bild, das deine Persönlichkeit und Kompetenzen unterstreicht.
Kleidung und Körpersprache sind zwei wesentliche Bestandteile eines überzeugenden Bewerbungsfotos. Sie vermitteln nonverbale Signale, die Personalverantwortliche unbewusst aufnehmen und in ihre Entscheidung einfließen lassen. Wie Sie mit dem richtigen Outfit und der passenden Pose punkten, erfahren Sie in diesem Abschnitt.
Das Outfit sollte zur angestrebten Position und Branche passen. Im Bankenwesen ist ein formellerer Dresscode üblich als beispielsweise in der Kreativbranche.
Business: Ein Anzug oder Kostüm in gedeckten Farben wie Dunkelblau, Grau oder Schwarz ist hier die richtige Wahl.
Kreativbranche: Hier können Sie Ihren individuellen Stil zeigen. Gedeckte Farben sind jedoch auch in diesem Bereich meist empfehlenswert.
Handwerk: Saubere und ordentliche Arbeitskleidung wirkt authentisch und passend.
Achten Sie darauf, dass Ihre Kleidung sauber, gebügelt und gut sitzend ist. Auffällige Muster oder grelle Farben lenken vom Wesentlichen, Ihrem Gesicht, ab. Schmuck sollte dezent gehalten werden.
Ihre Körpersprache spricht Bände über Ihre Persönlichkeit. Eine aufrechte Haltung, ein freundlicher Gesichtsausdruck und ein offener Blick wirken selbstbewusst und sympathisch.
Haltung: Achten Sie auf eine aufrechte, aber dennoch entspannte Haltung. Vermeiden Sie Verkrampfungen.
Gesichtsausdruck: Ein dezentes Lächeln wirkt freundlich und einladend. Üben Sie vor dem Spiegel, um einen natürlichen Ausdruck zu finden.
Blick: Schauen Sie direkt in die Kamera. Ein offener und freundlicher Blick signalisiert Interesse und Engagement.
Je nach Branche gibt es unterschiedliche Konventionen für Bewerbungsfotos. Informieren Sie sich vorab über die Gepflogenheiten in Ihrer Branche. In konservativen Branchen wird beispielsweise oft ein klassischer, formeller Stil bevorzugt. Eine gerade Körperhaltung und ein ernster Gesichtsausdruck können Seriosität vermitteln.
Obwohl es in Deutschland keine genauen Zahlen zur Anzahl selbst erstellter Bewerbungsfotos gibt, lässt die zunehmende Digitalisierung der Bewerbungsprozesse vermuten, dass diese Praxis immer häufiger wird. Eine Studie der Universität Bamberg zeigt, dass 72,9 Prozent der Bewerber digitale Bewerbungen per E-Mail bevorzugen. Das unterstreicht die steigende Bedeutung professioneller, digitaler Bewerbungsfotos.
Schon kleine Veränderungen in Mimik und Haltung können die Wirkung Ihres Bewerbungsfotos deutlich verbessern. Ein angehobener Kopf, ein entspannter Gesichtsausdruck und direkter Blickkontakt wirken kompetent und sympathisch.
Indem Sie verschiedene Posen und Gesichtsausdrücke vor dem Spiegel üben, finden Sie Ihre optimale Pose und bauen Unsicherheiten ab. So wirken Sie vor der Kamera natürlich und selbstbewusst.
Mit diesen Tipps und etwas Übung gelingt Ihnen ein überzeugendes Bewerbungsfoto, das Ihre Persönlichkeit und Kompetenz optimal präsentiert und Ihre Chancen auf ein Vorstellungsgespräch erhöht. Ihr Bewerbungsfoto ist der erste Eindruck – gestalten Sie ihn positiv.
Ein überzeugendes Bewerbungsfoto ist der Schlüssel zum Erfolg. Dieser Masterplan bietet eine detaillierte Anleitung, wie Sie Schritt für Schritt selbst zum perfekten Bewerbungsfoto gelangen – vom optimalen Raumaufbau bis hin zur dezenten Bildbearbeitung.
Der richtige Ort ist entscheidend für ein gelungenes Foto. Suchen Sie sich einen Ort mit ausreichend Bewegungsfreiheit, um verschiedene Posen auszuprobieren. Ein ruhiger und unaufdringlicher Hintergrund ist ebenfalls wichtig, damit der Fokus auf Ihnen liegt.
Achten Sie besonders auf die folgenden Punkte:
Licht: Natürliches Licht ist ideal. Positionieren Sie sich in der Nähe eines Fensters, aber vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.
Hintergrund: Eine einfarbige, helle Wand wirkt professionell und lenkt nicht ab. Vermeiden Sie grelle Farben oder unruhige Muster.
Perspektive: Die Kamera sollte sich auf Augenhöhe befinden. Ein Stativ) sorgt für einen stabilen Stand und verwacklungsfreie Bilder.
Neben natürlichem Licht können auch künstliche Lichtquellen eingesetzt werden, um die Ausleuchtung zu optimieren. Mit einer Schreibtischlampe lassen sich beispielsweise Schatten reduzieren und das Gesicht gleichmäßiger ausleuchten. Probieren Sie verschiedene Lichtquellen und -positionen aus, um das beste Ergebnis zu erzielen.
Hier einige Tipps zum Thema Licht:
Natürliches Licht: Bei bewölktem Himmel ist das Licht besonders weich und vorteilhaft.
Künstliches Licht: Warmweißes Licht wirkt natürlicher als kaltweißes.
Reflektoren: Mit einem Reflektor, wie beispielsweise einer weißen Styroporplatte, können Sie das Licht lenken und Schatten aufhellen.
Egal ob Smartphone oder Digitalkamera – die richtigen Einstellungen und die optimale Positionierung sind entscheidend für ein gutes Foto. Achten Sie auf ausreichend Abstand zur Kamera, um Verzerrungen zu vermeiden.
Beachten Sie folgende Punkte:
Abstand: Ein Abstand von 1-2 Metern zur Kamera ist optimal.
Fokus: Scharfstellen Sie Ihr Gesicht.
Zoom: Vermeiden Sie digitales Zoomen, da dies die Bildqualität mindert.
Selbstauslöser: Nutzen Sie den Selbstauslöser, um entspannt zu posieren.
Trotz guter Vorbereitung können Schwierigkeiten auftreten. Hier sind ein paar Tipps für typische Herausforderungen:
Doppelkinn: Strecken Sie den Hals leicht nach vorne und heben Sie das Kinn etwas an.
Schatten: Nutzen Sie einen Reflektor oder eine zusätzliche Lichtquelle, um die Schatten aufzuhellen.
Verspannte Mimik: Entspannen Sie sich vor dem Fotografieren. Atmen Sie tief durch und denken Sie an etwas Angenehmes.
Um Ihnen die Vorbereitung zu erleichtern, finden Sie hier eine Checkliste für Ihr perfektes Bewerbungsfoto:
Bewerbungsfoto selber machen: Deine Erfolgs-Checkliste
Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein überzeugendes Bewerbungsfoto, das dich von Mitbewerbern abhebt
Schritt | Beschreibung | Wichtige Hinweise |
---|---|---|
Vorbereitung | Location, Licht und Hintergrund wählen, Outfit bestimmen | Neutraler Hintergrund, natürliches Licht, professionelle Kleidung |
Kamera & Einstellungen | Stativ aufbauen, Kamera positionieren, Fokus und Belichtung einstellen | Kamera auf Augenhöhe, Selbstauslöser verwenden |
Testfotos | Verschiedene Posen und Gesichtsausdrücke ausprobieren | Entspannte und freundliche Mimik |
Auswahl & Bearbeitung | Bestes Foto auswählen und ggf. Helligkeit, Kontrast und Farben anpassen | Dezente Bildbearbeitung, Natürlichkeit bewahren |
Die Checkliste hilft Ihnen, alle wichtigen Punkte im Blick zu behalten und systematisch vorzugehen.
Planen Sie ausreichend Zeit für Ihr Fotoprojekt ein. Es ist völlig normal, mehrere Versuche zu benötigen, bis das perfekte Foto im Kasten ist. Ein Zeitrahmen von 2-3 Stunden ist realistisch und erlaubt Ihnen, in Ruhe verschiedene Varianten auszuprobieren. So stellen Sie sicher, dass Ihr Bewerbungsfoto Sie optimal präsentiert und Ihre Bewerbung positiv unterstützt. Mit diesem Masterplan und etwas Übung gelingt Ihnen ein professionelles Bewerbungsfoto.
Ein gutes Bewerbungsfoto selbst zu erstellen, bedeutet auch, die Nachbearbeitung zu beherrschen. Sie ist der Schlüssel, um aus einem guten Foto ein wirklich überzeugendes Bewerbungsbild zu machen. Hier finden Sie keine oberflächlichen App-Tipps, sondern fundierte Einblicke in die Techniken professioneller Fotografen.
Für die Bildbearbeitung gibt es eine Vielzahl von Programmen, sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige. GIMP oder Paint.NET sind beispielsweise gute kostenlose Optionen für grundlegende Anpassungen. GIMP bietet dabei eine umfangreiche Funktionalität. Für komplexere Bearbeitungen und professionellere Ergebnisse eignen sich Programme wie Adobe Photoshop oder Affinity Photo. Affinity Photo ist eine interessante Alternative zu Photoshop. Die Investition in ein kostenpflichtiges Programm lohnt sich, wenn Sie regelmäßig Bilder bearbeiten und die volle Kontrolle über alle Werkzeuge benötigen. Für die meisten Bewerbungsfotos reichen die kostenlosen Varianten jedoch völlig aus.
Ein typischer Workflow beginnt mit der Belichtungsoptimierung. Hierbei passen Sie Helligkeit und Kontrast an, um Ihr Gesicht optimal auszuleuchten und unschöne Schatten zu entfernen. Im nächsten Schritt kümmern Sie sich um die Farbbalance. So korrigieren Sie Farbstiche und erzielen einen natürlichen Hautton. Abschließend können Sie noch eine dezente Hautretusche vornehmen. Entfernen Sie kleine Unreinheiten oder Rötungen, aber achten Sie darauf, es nicht zu übertreiben. Das Ziel ist ein natürliches und authentisches Aussehen.
Vorher-Nachher-Vergleiche sind hilfreich, um die Wirkung Ihrer Bearbeitung zu beurteilen. Konzentrieren Sie sich auf subtile Verbesserungen und vermeiden Sie typische Fehler wie eine zu starke Hautglättung oder übertriebene Farbkorrekturen. Ihr Foto sollte natürlich und professionell wirken, nicht künstlich oder überbearbeitet. Ein übermäßig retuschiertes Foto wirkt schnell unglaubwürdig. Bedenken Sie, dass das Foto Sie so darstellen soll, wie Sie im echten Leben wirken.
Die korrekten Export-Einstellungen sind entscheidend, damit Ihr Bewerbungsfoto auf verschiedenen Plattformen optimal angezeigt wird. Achten Sie auf das richtige Dateiformat (meist JPG) und die Dateigröße. Viele Bewerbungsportale haben Größenbeschränkungen für hochgeladene Dateien. Ein zu großes Foto kann beim Upload zu Problemen führen. Informieren Sie sich daher vorher über die jeweiligen Anforderungen. Auch beim Versand per E-Mail sollten Sie die Dateigröße im Auge behalten, um den Empfang zu erleichtern.
Durch die Kombination aus kostenloser Software, gezielten Korrekturen und den passenden Export-Einstellungen erstellen Sie selbstständig ein professionelles Bewerbungsfoto und sorgen für einen überzeugenden ersten Eindruck.
Selbstgemachte Bewerbungsfotos bieten viele Vorteile. Mit den richtigen Techniken sparen Sie nicht nur Kosten, sondern präsentieren auch ein authentischeres und aktuelleres Bild von sich. Sie haben die volle Kontrolle über den gesamten Prozess – von der Wahl des Outfits bis zur finalen Bildbearbeitung.
Ein selbstgemachtes Foto spiegelt Ihre Persönlichkeit oft besser wider als ein Standard-Studiofoto. Sie können in Ruhe verschiedene Posen, Gesichtsausdrücke und Hintergründe ausprobieren, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. So entsteht ein Foto, das individuell zu Ihnen und der angestrebten Position passt.
Benötigen Sie Fotos für verschiedene Branchen mit unterschiedlichen Dresscodes? Mit selbstgemachten Fotos bleiben Sie flexibel und können Ihr Aussehen jederzeit an die jeweilige Bewerbung anpassen. Veraltete Fotos gehören damit der Vergangenheit an – Sie präsentieren sich stets aktuell.
Professionelle Fotografen können teuer sein. Selbstgemachte Fotos sind eine kostengünstige Alternative. Sie ermöglichen es Ihnen, in mehrere Versuche und Outfits zu investieren, ohne Ihr Budget zu sprengen. Die eingesparten Kosten können Sie anderweitig in Ihre Bewerbung investieren.
Bevor Sie Ihr Foto endgültig auswählen, sollten Sie es anhand dieser Checkliste überprüfen:
Scharf und gut ausgeleuchtet: Ist Ihr Gesicht klar erkennbar und optimal ausgeleuchtet?
Neutraler Hintergrund: Lenkt der Hintergrund nicht von Ihnen ab?
Professionelles Outfit: Ist Ihre Kleidung der angestrebten Position angemessen?
Sympathischer Ausdruck: Wirken Sie freundlich und kompetent?
Korrekte Bildbearbeitung: Wirkt das Foto natürlich und nicht überbearbeitet?
In manchen Fällen kann ein professioneller Fotograf dennoch sinnvoll sein:
Spezielle Anforderungen: Benötigen Sie ein Foto in einem ungewöhnlichen Format oder mit besonderen Effekten?
Unsicherheit bei der Umsetzung: Sind Sie mit der Technik und Bildbearbeitung unsicher?
Höchste Qualitätsansprüche: Wünschen Sie ein perfektes Foto in Studioqualität?
Ihr Bewerbungsfoto ist ein wichtiger Teil Ihrer persönlichen Marke. Es ist das Erste, was potenzielle Arbeitgeber von Ihnen sehen und sollte daher sorgfältig gewählt werden. Ein selbstgemachtes Foto, das Authentizität, Professionalität und Individualität vereint, kann Ihnen helfen, sich von anderen Bewerbern abzuheben und einen positiven Eindruck zu hinterlassen.
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